Biografie


Plüsch

Single "‘s kennt ne kene so gnau" (ab 25.11.2011)
Album "Eile mit Weile" (ab 17.02.2012)

Plüsch sind wieder da. Mit der Single «’s kennt ne kene so gnau» melden sich die Berner Oberländer Mundartrocker in Originalbesetzung aus ihrer kreativen Pause zurück. Simon Ryf (Bass), Roger Meier (Gitarre), Andreas Hunziker (Keyboards), Alexander Balajew (Drums) und Andreas Ritschard zeigen eindrücklich, wie sie in der Zwischenzeit musikalisch gewachsen und gereift sind. Ihre neuen Lieder sind abwechslungsreicher, überraschender, aber noch genau so persönlich und echt wie diejenigen, mit denen sie in den letzten zehn Jahren zu einer der erfolgreichsten Schweizer Bands wurden.

Eine einzigartige Erfolgsgeschichte

Wie aus einer Schülerband eine der erfolgreichsten Schweizer Bands wurde, ist eine spezielle Geschichte. Anfang 1997 gründeten die fünf Jungs aus Interlaken eine Band, weil sie in der Freizeit ein bisschen Musik machen wollten. Bald schon standen sie auf den Bühnen lokaler Veranstaltungen (damals noch unter dem Namen V.I.P.), spielten Cover-Versionen bekannter Popsongs und sammelten Bühnenerfahrungen. Dann entdeckten sie ihre Muttersprache, Sony Music nahm sie unter Vertrag, und die Radiostationen entdeckten Plüsch. Das erste Album «Plüsch» (2002) mit den Hits «Heimweh», «UFO» und «Häbs guet» erhielt insgesamt drei Mal Platin. 2004 folgte das Album «Sidefiin» (zwei Mal Platin) und 2006 «Früsch gwäsche» (ein Mal Platin). An unzähligen Konzerten erarbeiteten sich Plüsch den Ruf einer mitreissenden Live-Band, die stets die Nähe zu ihrem Publikum pflegt.

Anfang 2008 entschied sich die Band für eine kreative Pause, um eigene berufliche und musikalische Projekte voranzutreiben. Simon Ryf schloss die Jazz-Schule ab, verfolgte andere musikalische Projekte und arbeitet daneben als Freelance-Informatiker. Andreas Hunziker übernahm ein Geschäft und ist mit Reparatur- und Wartungsarbeiten an Elektronikgeräten von Funkanlagen bis zu historischen Hammond-Orgeln vielbeschäftigt. Roger Meier schloss sein Wirtschaftsstudium ab und arbeitet als Risikoanalyst bei einer Bank. Alexander Balajew unterrichtet Schlagzeug, spielt bei verschiedenen musikalischen Projekten mit und hat daneben ein Teilzeitpensum als Informatiker. Andreas Ritschard schliesslich lancierte sein musikalisches Soloprojekt «Ritschi». Jetzt, mit der Single «’s kennt ne kene so gnau» und der CD «Eile mit Weile» (Release am 17. Februar 2012, also fast genau zehn Jahre nach dem Debut-Album), starten Plüsch in ein neues Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte

Neues Album, neues Selbstvertrauen

«Wir sind in den letzten Jahren oft von Fans gefragt worden: Wann gibt es Neues von Plüsch? Nun, wir haben uns Zeit gelassen, haben ohne Druck am neuen Album gearbeitet, und jetzt sind wir da!» Das sagt die Band, nachdem sie von der ersten Probe bis zum Abmischen rund zwei Jahre am neuen Album gearbeitet hat. An endlosen Jamsessions im Bandraum entwickelten sie die Lieder, arbeiteten an Harmonien und Melodien, fanden aus spontan gesungenen Worten die Texte, feilten an der Instrumentierung. Anders als früher produzierte die Band das ganze Album selber. «Wir waren natürlich extrem gespannt, wie wir nach der Pause wieder zusammen arbeiten würden. Schliesslich haben wir uns alle weiterentwickelt.» Damit verbunden ist auch, dass das Selbstvertrauen der Band in die Musik und der Anspruch an sich selbst gewachsen ist: «Es dauerte halt ein bisschen länger, bis wir alle mit dem Resultat wirklich zufrieden waren.»

In den neuen Songs geht es um Leute wie du und ich und um die Freuden und Sorgen, die uns begleiten. Sicher geht es auch um - verflossene - Liebe, es geht aber noch mehr um die Auseinandersetzung mit eigenen Schwierigkeiten, um Einsamkeit, um die Sorge um die Zukunft. Die Texte spielen mit Worten, malen Bilder und zeigen Gefühle und Betroffenheit - sie sind unkompliziert, echt, persönlich und gehen ans Herz. Die Melodien sind balladenhaft, abwechslungsreich und wechseln ab mit hymnischen Refrains. Im Vergleich zu den früheren Erfolgen haben Plüsch einen Zacken zugelegt: Das Album ist druckvoller, rauer und persönlicher, die Instrumentierung ist vielfältiger, aber auch filigraner und gibt einiges zu entdecken, ganz nach dem Grundsatz: «Weiter wachsen, vorwärts gehen und damit Plüsch bleiben.»



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